Beschäftigungstherapie für ...

Die Überschrift vollständig auszuschreiben traue ich mich hier nicht.
Warum? Zwei Dinge fielen mir heute Morgen auf.

Bahnhalt Schaberg von der Schaberger Brücke aus gesehenBahnhalt Schaberg von der Schaberger Brücke aus gesehen

1.) Laut unserem lokalen Intelligenzblatt will die Deutsche Bahn den Bahnhalt Solingen-Schaberg barrierefrei ausbauen. Dabei sollen die ersten Kostenschätzungen bei 760.000 Euro liegen. Was ist daran bemerkenswert? Die Bahnsteige sollen erhöht werden. Und? Wer aus Richtung Solingen kommt und in Schaberg aussteigt, der muss als nächstes eine Treppe der Bahnunterführung meistern. Und diese Treppen zur Unterführung bleiben und sollen nicht durch eine barrierefreie Version ersetzt werden. Wieder einmal Schilda pur? Ich frage mich, wer überhaupt auf die Idee kommt, diesen Bahnhof barrierefrei auszubauen? Welcher Rollstuhlfahrer nutzt den Bahnhof überhaupt? Ich kann mir nicht vorstellen dass der Weg hinunter zur Wupper als barrierefrei anzusehen ist, gleiches gilt für den Weg zur Hofschaft Schaberg selber. Sollte in Schaberg ein potentieller Bahnfahrer wohnen, der auf einen barrierefreien Zugang angewiesen ist, dann wäre es vermutlich preiswerter von der Bahn diesem einen privaten Fahrdienst einzurichten. Ich verweise auf einen alten Beitrag von mir aus dem Jahre 2010:Schaberger Bahnhof wird ausgebaut. 2010 schätzte man die Kosten noch auf 675.000 Euro.

Unterführung Bahnhalt SchabergUnterführung Bahnhalt Schaberg

* * * *

2.) Ebenfalls im Solinger Tageblatt gibt es einen Artikel mit der Überschrift „Wirtschaftförderung bündeln

Wenn ich diesen Artikel, den Ursprungsbeitrag auf der Seite der BEA und den vorgestellten Bericht der Bergischen Kommission lese, dann verstehe ich nur Bahnhof. Gibt es darin irgend etwas Substantielles?

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Kommentare

Steuertopf ...

... da gibt es garantiert einen.
Um aber an die Kohle zu kommen, muss die DB aber eine Summe von x-Millionen Euro Investitionen nachweisen.
Jetzt fehlen denen (der DB) aber ein paar Euro, um die Gesamtsumme zu erreichen - "los, Sachbearbeiter, sucht uns gefälligst ein paar Haltepunkte, die wir noch fix ins Programm nehmen können - zackzack, ich will bis morgen eine Liste, auf der die Fördersumme ausgeschöpft wird" (so oder so ähnlich stelle ich mir die Situation in der "Fördersummen-abgreif-Stelle" der DB vor.

Et Voila: Le Topfsumme ist erreicht. Applaus ...

Gruss
Jens
(unser schönes Steuergeld - schnief)

Tolle Idee

Darauf hätte ich auch selber kommen können.
Es gibt ja Agenturen, die darauf spezialisiert sind, diese Steuertöpfe anzubohren. Selbstverständlich gegen eine Provision.

Bei einigen Steuerberatern ist es ja nicht anders. Man zahlt zwar keine oder weniger Steuern, dafür wandert das Geld in ihren Geldbeutel. So eine Art Hartz IV, aber ohne den Umweg über das Finanzamt und die Jobagentur.

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